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Beitrag in GRUR Patent: „Künstliche Intelligenz im Patentwesen – Revolution oder Evolution?”

Beitrag in GRUR Patent: „Künstliche Intelligenz im Patentwesen – Revolution oder Evolution?”

In der Dezem­ber-Aus­ga­be der GRUR Patent (Heft 12/2025) ist ein Bei­trag unse­res Grün­dungs­part­ners Sebas­ti­an Goe­bel erschie­nen. Der Auf­satz „Künst­li­che Intel­li­genz im Patent­we­sen – Revo­lu­ti­on oder Evo­lu­ti­on?” beleuch­tet die Rol­le künst­li­cher Intel­li­genz in der Patent­pra­xis.

Die GRUR Patent ist eine der füh­ren­den deutsch­spra­chi­gen Fach­zeit­schrif­ten für Patent­recht, her­aus­ge­ge­ben von der Deut­schen Ver­ei­ni­gung für gewerb­li­chen Rechts­schutz und Urhe­ber­recht in Koope­ra­ti­on mit dem Bun­des­ver­band Deut­scher Patent­an­wäl­te.

Der Bei­trag ist über beck-online abruf­bar.

GRUR Patent Symbolbild

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Beitrag in GRUR Patent: „Künstliche Intelligenz im Patentwesen – Revolution oder Evolution?”2025-12-28T14:00:53+01:00

Patent Portfolio Management, 2nd Edition

Beitrag zu Fachbuch “Patent Portfolio Management” erschienen

Sebas­ti­an Goe­bel hat als Con­tri­bu­tor zur zwei­ten Auf­la­ge des Buches “Patent Port­fo­lio Manage­ment: A Prac­ti­cal Gui­de in the Age of Arti­fi­ci­al Intel­li­gence” bei­getra­gen, das im Dezem­ber 2025 bei Edward Elgar Publi­shing erscheint.

Das von Simo­ne Frat­ta­si (Head of Glo­bal IP, A.P. Mol­ler-Maersk) und Jean-Clau­de Alex­and­re Ho (FORUM Insti­tut) ver­fass­te Werk bie­tet Unter­neh­men einen pra­xis­na­hen Leit­fa­den für das stra­te­gi­sche Manage­ment von Patent­port­fo­li­os. Für die zwei­te Auf­la­ge steu­er­te Sebas­ti­an Goe­bel die “AI Insights” bei – Abschnit­te, die den Ein­satz künst­li­cher Intel­li­genz im Patent­ma­nage­ment beleuch­ten.

Das Buch ist über Edward Elgar Publi­shing erhält­lich.

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Sebastian Goebel
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Patent Portfolio Management, 2nd Edition2025-12-28T13:39:42+01:00

White Paper: Vertraulichkeit in Kooperationen – mehr als nur ein NDA

White Paper: Vertraulichkeit in Kooperationen – mehr als nur ein NDA

Bernd Bös­herz hat ein White Paper zum The­ma Ver­trau­lich­keits­ver­ein­ba­run­gen in Inno­va­ti­ons­ko­ope­ra­tio­nen ver­öf­fent­licht. Der Bei­trag ist kos­ten­los über die Wis­sens­platt­form dIPlex abruf­bar.

Zen­tra­le The­se: Ein NDA zu Pro­jekt­be­ginn reicht nicht aus. Ver­trau­lich­keit ist kein ein­ma­li­ger Akt, son­dern erfor­dert kon­ti­nu­ier­li­ches Manage­ment. Im Ver­lauf einer Koope­ra­ti­on ver­än­dern sich Infor­ma­tio­nen, Bei­trä­ge und Schutz­stra­te­gien – was anfangs als Geschäfts­ge­heim­nis geschützt wird, kann spä­ter eine Patent­an­mel­dung erfor­dern. Ohne akti­ve Steue­rung ent­ste­hen Risi­ken: unbe­ab­sich­tig­te Vor­ver­öf­fent­li­chun­gen, unkla­re Inha­ber­schaft oder ver­pass­te Schutz­rech­te.

Das White Paper ist auf dIPlex ver­füg­bar.

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Bernd Bösherz
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White Paper: Vertraulichkeit in Kooperationen – mehr als nur ein NDA2025-12-28T14:08:39+01:00

Vortrag auf dem PatentFORUM 2025: KI in der Patentpraxis

Vortrag auf dem PatentFORUM 2025: KI in der Patentpraxis

Sebas­ti­an Goe­bel sprach auf dem Patent­FO­RUM 2025 in Mün­chen über den aktu­el­len Stand und die Zukunft künst­li­cher Intel­li­genz in der Patent­pra­xis. Im Mit­tel­punkt stand eine nüch­ter­ne Bestands­auf­nah­me: Was funk­tio­niert bereits, wo lie­gen die Gren­zen?

Ein zen­tra­les The­ma war der Wan­del in der anwalt­li­chen Arbeit – weg von der rei­nen Inhalts­er­stel­lung, hin zur kri­ti­schen Vali­die­rung KI-gene­rier­ter Ergeb­nis­se. Mit dem Begriff „Vibe Draf­ting” beschrieb Sebas­ti­an Goe­bel die Gefahr einer unkri­ti­schen Über­nah­me von KI-Aus­ga­ben, wie sie in jüngs­ten Fäl­len vor Gericht zu erheb­li­chen Kon­se­quen­zen geführt hat.

Sein Aus­blick für 2026: KI-Kom­pe­tenz ent­wi­ckelt sich von einer optio­na­len Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on zu einer zen­tra­len beruf­li­chen Anfor­de­rung.

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Sebastian Goebel
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Vortrag auf dem PatentFORUM 2025: KI in der Patentpraxis2025-12-28T13:39:23+01:00

MIPLM Dinner Speech: IP-Vorbereitung als Erfolgsfaktor für Partnerschaften

MIPLM Dinner Speech: IP-Vorbereitung als Erfolgsfaktor für Partnerschaften

Bernd Bös­herz hielt im Rah­men des CEIPI–EPO Mas­ter Pro­gram­me in IP Law and Manage­ment eine Din­ner Speech zum The­ma „Befo­re the Dance Beg­ins: Why IP Pre­pa­ra­ti­on Deter­mi­nes the Suc­cess of Part­ner­ships”.

Im Mit­tel­punkt stand die Erkennt­nis, dass erfolg­rei­che Koope­ra­tio­nen nicht am Ver­hand­lungs­tisch begin­nen, son­dern lan­ge davor – mit inter­ner Vor­be­rei­tung. Bernd Bös­herz erläu­ter­te zen­tra­le Prüf­punk­te vor jeder Part­ner­schaft: von der Bestands­auf­nah­me des eige­nen IP-Port­fo­li­os über die Klä­rung von Inha­ber­schafts­fra­gen und Free­dom-to-Ope­ra­te-Ana­ly­sen bis hin zur inter­nen Abstim­mung zwi­schen Geschäfts­füh­rung, F&E, Rechts­ab­tei­lung und wei­te­ren Stake­hol­dern.

Der voll­stän­di­ge Bei­trag ist auf der IP Busi­ness Aca­de­my ver­füg­bar.

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Bernd Bösherz
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MIPLM Dinner Speech: IP-Vorbereitung als Erfolgsfaktor für Partnerschaften2025-12-28T13:58:36+01:00

IAM Strategie 2025

Sebastian Goebel im IAM Strategy 300: The World’s Leading IP Strategists 2025 ausgezeichnet

Wir freu­en uns sehr, dass unser Grün­dungs­part­ner Sebas­ti­an Goe­bel in der aktu­el­len Aus­ga­be von IAM Stra­tegy 300: The World’s Lea­ding IP Stra­te­gists 2025 aus­ge­zeich­net wur­de. Die IAM Stra­tegy 300 ist das füh­ren­de inter­na­tio­na­le Ran­king, das aus­schließ­lich her­aus­ra­gen­de Per­sön­lich­kei­ten wür­digt, die durch ihre Arbeit maß­geb­lich zur Wert­schöp­fung und stra­te­gi­schen Ent­wick­lung von IP-Port­fo­li­os bei­tra­gen.

In der Wür­di­gung hebt IAM her­vor, dass Sebas­ti­an Goe­bels Arbeit durch einen „zukunfts­ori­en­tier­ten Ansatz” geprägt ist, der tech­ni­sche Inno­va­ti­on mit stra­te­gi­schem IP-Port­fo­lio-Manage­ment ver­bin­det. Mit sei­nem Hin­ter­grund in Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik bringt er wert­vol­le Ein­bli­cke in die sich wan­deln­de IP-Land­schaft.

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Sebastian Goebel
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IAM Strategie 20252025-10-29T08:45:41+01:00

Entscheidung G 123

Stand der Technik neu definiert: Was die EPA-Entscheidung G 1‍/‍23 für die Praxis bedeutet

Die Gro­ße Beschwer­de­kam­mer des EPA hat mit G 1‍/‍23 eine wich­ti­ge Wei­chen­stel­lung vor­ge­nom­men: Öffent­lich zugäng­li­che Pro­duk­te gel­ten als Stand der Tech­nik, auch wenn sie nicht voll­stän­dig ana­ly­siert oder repro­du­ziert wer­den konn­ten. Eini­ge wich­ti­ge Aus­wir­kun­gen für die Pra­xis:

Das Wich­tigs­te in Kür­ze

Die Ent­schei­dung G 1‍/‍23 vom 2. Juli 2025 bringt Klar­heit dar­über, wie die Ver­öf­fent­li­chung kom­ple­xer Pro­duk­te im euro­päi­schen Patent­recht behan­delt wird. Die Gro­ße Beschwer­de­kam­mer hat ent­schie­den, dass ein öffent­lich zugäng­li­ches Pro­dukt zum Stand der Tech­nik gehört – unab­hän­gig davon, ob sei­ne genaue Zusam­men­set­zung oder Her­stel­lung für Drit­te nach­voll­zieh­bar ist:

I. Ein Pro­dukt, das vor dem Anmel­de­tag einer euro­päi­schen Patent­an­mel­dung auf den Markt gebracht wur­de, kann nicht allein aus dem Stand der Tech­nik im Sin­ne von Arti­kel 54(2) EPÜ aus­ge­schlos­sen wer­den, weil sei­ne Zusam­men­set­zung oder inter­ne Struk­tur vor die­sem Datum nicht vom Fach­mann ana­ly­siert und repro­du­ziert wer­den konn­te.

II. Tech­ni­sche Infor­ma­tio­nen über ein sol­ches Pro­dukt, die der Öffent­lich­keit vor dem Anmel­de­tag zugäng­lich gemacht wur­den, gehö­ren zum Stand der Tech­nik im Sin­ne von Arti­kel 54(2) EPÜ, unab­hän­gig davon, ob der Fach­mann das Pro­dukt sowie des­sen Zusam­men­set­zung oder inter­ne Struk­tur vor die­sem Datum ana­ly­sie­ren und repro­du­zie­ren konn­te.

(Leit­satz der G 1‍/‍23, maschi­nell über­setzt, für die Ori­gi­nal-Ent­schei­dung sie­he: Ent­schei­dungs­text)

Lan­ge war es umstrit­ten, ob ein Pro­dukt zum Stand der Tech­nik gehört, wenn es zwar öffent­lich zugäng­lich ist, aber sei­ne inne­re Struk­tur nicht ohne wei­te­res ana­ly­siert oder repro­du­ziert wer­den kann.

Mit G 1‍/‍23 gibt die Gro­ße Beschwer­de­kam­mer eine ein­deu­ti­ge Ant­wort: Das Pro­dukt gehört defi­ni­tiv zum Stand der Tech­nik, auch wenn es nicht voll­stän­dig repro­du­zier­bar oder ana­ly­sier­bar ist. Bereits das wie­der­hol­te Bezie­hen eines unver­än­der­ten Pro­dukts vom Markt kann dem­nach als eine Form der “Repro­duk­ti­on” ange­se­hen wer­den. Ent­schei­den­der ist daher die öffent­li­che Zugäng­lich­keit, nicht mehr die tech­ni­sche Repro­du­zier­bar­keit.

Was ändert sich in der Pra­xis?

Die­se Ent­schei­dung wird spür­ba­re Aus­wir­kun­gen auf ver­schie­de­ne Berei­che der Patent­pra­xis haben.

Um den spä­te­ren Schutz eines Pro­duk­tes durch ein Patent nicht zu gefähr­den, soll­ten Unter­neh­men bei der öffent­li­chen Tes­tung oder Demons­tra­ti­on von Pro­duk­ten noch vor­sich­ti­ger wer­den. Auch unvoll­stän­dig ana­ly­sier­ba­re Pro­to­ty­pen kön­nen neu­heits­schäd­lich sein.

Auch hat die Ent­schei­dung Bedeu­tung für Ein­spruchs­ver­fah­ren, da sich neue Argu­men­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten eröff­nen.

Neue Her­aus­for­de­run­gen für moder­ne Tech­no­lo­gien

Beson­de­re Rele­vanz kann sich auch für moder­ne Tech­no­lo­gie­be­rei­che wie Soft­ware und Künst­li­che Intel­li­genz erge­ben. Gera­de hier fühl­ten sich Anmel­der bis­lang sicher, wenn der Quell­text nicht offen­ge­legt oder ein “Rever­se-Engi­nee­ring” nicht mög­lich war.

Zwar bezieht sich die G 1‍/‍23 nicht aus­drück­lich auf die­se Tech­no­lo­gie­be­reich, den­noch soll­te die Ent­schei­dung für stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen nicht außer Acht gelas­sen wer­den. Selbst bei Bina­ry-Code oder ledig­lich über APIs zugäng­li­che Pro­gram­me könn­te eine Anwen­dung der neu­en Ent­schei­dung pro­ble­ma­tisch wer­den, falls die­se dann als Stand der Tech­nik gel­ten, auch wenn der Quell­code nicht offen­ge­legt ist.

Auch für KI-Sys­te­me sind eben­falls weit­rei­chen­de Fol­gen denk­bar. Pro­prie­tä­re KI-Model­le, die als Black Box zu Demons­tra­ti­ons­zwe­cken oder über Cloud-Ser­vices zugäng­lich sind, könn­ten patent­recht­lich rele­vant wer­den – unab­hän­gig davon, ob Ein­bli­cke in die Archi­tek­tur oder Trai­nings­me­tho­den mög­lich sind.

Dies stellt Unter­neh­men vor neue stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen beim Timing von Pro­dukt­ver­öf­fent­li­chun­gen und Patent­an­mel­dun­gen.

G 1‍/‍23 ver­ein­facht die Rechts­la­ge erheb­lich und bringt mehr Rechts­si­cher­heit in die Beur­tei­lung kom­ple­xer Pro­duk­te. Gleich­zei­tig bringt sie neue stra­te­gi­sche Mög­lich­kei­ten als auch erhöh­te Sorg­falts­pflich­ten.

**Update**

Am Don­ners­tag, 30.10.2025, 13:00 – 17:00 Uhr fin­det das Online-Web­i­nar “YIN und YANG des Patent­rechts”, in dem Patent­an­wäl­tin Dr. Anna Katha­ri­na Hei­de der ambi­de­xIP und Patent­an­walt Sebas­ti­an Goe­bel unse­rer Kanz­lei Bös­herz Goe­bel Patent­an­wäl­te u.a. die G 1‍/‍23 – aber auch vie­le wei­te­re Ent­schei­dun­gen mit KI und Bio­tech-Bezug – dis­ku­tie­ren wer­den. Getreu dem Mot­to: “Was Bio­tech und KI von­ein­an­der ler­nen kön­nen”. Mehr erfah­ren Sie hier: Mehr erfah­ren Sie hier!

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Nico Ostermann-Myrau
Patentingenieur
Sebastian Goebel
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Entscheidung G 1232025-12-28T13:49:01+01:00

Vortrag beim Herbstseminar des BDPA 2025

Vortrag beim Herbstseminar 2025 des BDPA

Im Vor­pro­gramm des dies­jäh­ri­gen Herbst­se­mi­nars des Bun­des­ver­bands Deut­scher Patent­an­wäl­te (BDPA) prä­sen­tiert Patent­an­walt Sebas­ti­an Goe­bel das The­ma “Gene­ra­ti­ve KI für Patent­an­wäl­tin­nen und Patent­an­wäl­te: das Sprach­mo­dell als Schreibas­sis­tent”.

Das BDPA-youth-Semi­nar, das am Don­ners­tag, 25. Sep­tem­ber 2025 von 10:00 bis 11:30 Uhr statt­fin­det, hat einen prak­ti­schen Fokus. Teil­neh­men­de soll­ten ihre Lap­tops dabei haben, um die Anwen­dung von loka­len Sprach­mo­del­len direkt aus­zu­pro­bie­ren.

Sprach­mo­del­le ent­wi­ckeln sich zuneh­mend zu unver­zicht­ba­ren Part­nern, die eine Viel­zahl von Auf­ga­ben der Patent­an­wäl­te unter­stüt­zen kön­nen. Ent­schei­dend ist dabei, wie Patent­an­wäl­te die­se neu­en Werk­zeu­ge sinn­voll in ihre bewähr­ten Arbeits­ab­läu­fe inte­grie­ren kön­nen, ohne dabei die hohen juris­ti­schen und tech­ni­schen Anfor­de­run­gen aus den Augen zu ver­lie­ren.

Die Ver­an­stal­tung wen­det sich gezielt an Patent­an­walts­kan­di­da­tin­nen und ‑kan­di­da­ten sowie erfah­re­ne Kol­le­gen, die prak­ti­sche Ein­bli­cke in den Ein­satz von KI-Tech­no­lo­gien gewin­nen möch­ten.

Das zwei­tä­gi­ge Herbst­se­mi­nar des BDPA umfasst zudem hoch­ka­rä­ti­ge Vor­trä­ge zur aktu­el­len BGH-Recht­spre­chung in allen Berei­chen des gewerb­li­chen Rechts­schut­zes sowie Ein­bli­cke in die Arbeit des Ein­heit­li­chen Patent­ge­richts.

Anmel­dun­gen für das Herbst­se­mi­nar sind über die BDPA-Web­site mög­lich.

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Sebastian Goebel
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Vortrag beim Herbstseminar des BDPA 20252025-07-19T20:22:52+02:00

Entscheidung zur Rolle von KI im Beschwerdeverfahren

Entscheidung zur Rolle von KI im Beschwerdeverfahren

Inwie­weit kann KI wie ChatGPT für Fra­gen zur Aus­le­gung von Merk­ma­len oder erfin­de­ri­scher Tätig­keit her­an­ge­zo­gen wer­den?

Die­se aktu­el­le T‑Entscheidung (T 1193​‍/​‍23) des Euro­päi­schen Patent­am­tes, an wel­cher Bös­herz Goe­bel Patent­an­wäl­te als Ver­tre­ter betei­ligt waren, stellt nun klar:

Allein die all­ge­mein zuneh­men­de Ver­brei­tung und Nut­zung von Chat­bots, die auf Sprach­mo­del­len (“lar­ge lan­guage models”) und/​oder “künst­li­cher Intel­li­genz” beru­hen, recht­fer­tigt noch nicht die Annah­me, dass eine erhal­te­ne Ant­wort […] not­wen­di­ger­wei­se das Ver­ständ­nis der Fach­per­son auf dem jewei­li­gen tech­ni­schen Gebiet (zum rele­van­ten Zeit­punkt) rich­tig abbil­det” (s. Ent­schei­dungs­text)

Die Beschwer­de­kam­mer des EPA betont, dass für die kor­rek­te Aus­le­gung von Patent­an­sprü­chen statt­des­sen geeig­ne­te Fach­li­te­ra­tur her­an­zu­zie­hen ist. Im vor­lie­gen­den Fall ging es dar­um, ob ChatGPT-Ant­wor­ten zur Begriffs­aus­le­gung her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen – ein Vor­ge­hen, das die Kam­mer klar zurück­ge­wie­sen hat.

Die­se Ent­schei­dung ist ein ers­ter, wich­ti­ger Weg­wei­ser für die Gren­zen der KI-Nut­zung in Patent­ver­fah­ren und unter­streicht die anhal­ten­de Bedeu­tung fun­dier­ter fach­li­cher Exper­ti­se.

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Sebastian Goebel
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Entscheidung zur Rolle von KI im Beschwerdeverfahren2025-12-28T13:50:36+01:00

IP Business Talk mit Bernd Bösherz

IP Business Talk

Im aktu­el­len IP Busi­ness Talk dis­ku­tiert unser Kanz­lei-Grün­dungs­part­ner Bernd Boes­herz mit Prof. Dr. Alex­an­der J. Wur­zer, war­um Paten­te kein Selbst­zweck sind – und wes­halb wirt­schaft­li­ches Den­ken heu­te zu den Kern­kom­pe­ten­zen moder­ner IP-Bera­tung gehört.

Bernd Bös­herz war vor sei­ner Tätig­keit bei Bös­herz Goe­bel Patent­an­wäl­te als Patent­ma­na­ger in einer grö­ße­ren Indus­trie-Patent­ab­tei­lung tätig. Dies ver­leiht ihm eine ein­zig­ar­ti­ge Per­spek­ti­ve: Er kennt sowohl die Her­aus­for­de­run­gen der Unter­neh­men als auch die Mög­lich­kei­ten der Patent­be­ra­tung. Die­se Dop­pel­erfah­rung ermög­licht es ihm, Patent­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, die nicht nur recht­lich fun­diert, son­dern auch wirt­schaft­lich sinn­voll sind.

Das voll­stän­di­ge Video sehen Sie hier:

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Bernd Bösherz
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IP Business Talk mit Bernd Bösherz2025-07-14T17:43:27+02:00
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